Das 1x1 der Bannerwerbung

Montag, Juni 25, 2018

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Digitale Werbebanner sind das Pendant zu gedruckten Anzeigen und erscheinen auf viel besuchten Websites. Ihr Grundgerüst ist aus der Programmiersprache HTML gebaut und verknüpft, ganz einfach ausgedrückt, eine Fläche mit einem Link. Dieser wiederum führt zu einer Website, zum Beispiel einem Onlineshop oder einer Landingpage. Diese Fläche kann mit Text und Bild gestaltet werden. Banner können statisch mit Text auf Bild versehen werden oder animiert sein. Dabei können mehrere Bilder und verschiedene Texte eingesetzt werden, nacheinander erscheinen und durch verschiedene Effekte bewegt und ein-und ausgeblendet werden. Auch der Einsatz von Audio und Video ist durch so genannte Rich Media Banner möglich. 

Unsere Checkliste für erfolgreiche Banner
1. Sind die Botschaften prägnant und aussagekräftig?

Da wir alle sehr stark an Werbung gewöhnt sind, werden Banner von den meisten Webnutzern auch ziemlich schnell visuell ausgeblendet. Das bedeutet, ein Banner hat nicht viel Zeit zu überzeugen. Deshalb gilt: Prägnante, einfache Headlines, die aussagekräftig sind und Neugierde wecken, zum Beispiel durch eine Frage oder ein Problem zum Einstieg.

2. Wirbt das Banner zielgerichtet?

Ein Banner sollte in der Regel auch nur ein Produkt oder einen Service bewerben und nicht die gesamte Marke oder eine Website allgemein. Dazu gehört auch, Banner zielgerichtet zu verlinken, nämlich genau zu diesem konkreten Produkt oder Service.

Um die Verbindung zwischen Banner und Website und somit Wiedererkennung zu gewährleisten, sollte auf eine einheitliche Farbgebung und Bildsprache geachtet werden. Das können die Corporate-Farben der jeweiligen Marke sein, die den Nutzern im besten Fall bereits vertraut sind. Aber auch andere Farben können bei Bedarf zum Einsatz kommen, um bestimmte Sachverhalte zu vermitteln oder Aufmerksamkeit zu erzielen. Dabei aber bitte nicht vom rechten Wege abkommen und den billig-lauten “Jetzt hier supergünstig kaufen!”-Pfad erwischen. Denn der kann schnell unseriös und nervig daherkommen, wodurch die beworbene Marke ganz und gar nicht gut im Gedächtnis des Nutzers hängen bleibt.
3. Findet Bewegung statt?

Bewegung erzeugt Aufmerksamkeit und lenkt den Blick auf das Banner. Dabei reichen schon einfache Form- und Farbwechsel und ruhige, unaufdringliche Effekte. Das gilt nicht zuletzt auch für den Call-to-Action-Button, der Nutzer dazu anregen soll, auf das Banner zu klicken.

 
4. Ist das Banner gut positioniert?
Um die Nutzer zielgerichtet anzusprechen, ist entscheidend, auf welchen Internetseiten die Banner angezeigt und wo genau sie dort positioniert werden.
Laut Studien funktionieren folgende Positionen am besten: Im Contentbereich (44,66 % Reaktionen), im Headlinebereich (27,32 %), am rechten Seitenrand (9,28 %), am linken Seitenrand (7,88%).

Dabei können Displaynetzwerke helfen. Sie vermitteln Werbende und ihre Banner an Websites, die Werbeflächen anbieten, helfen bei der richtigen Positionierung und Ausspielung und liefern wichtige Analysedaten, mithilfe verschiedener Trackingtools. Beispiele für diese Netzwerke sind AdWords und DoubleClick, die beide zu Google gehören.

Ob ein Banner erfolgreich ist oder nicht, lässt sich mit der Click-Through Rate (CTR) ermitteln. Sie ergibt sich aus der Anzahl der Nutzer, die auf das Banner geklickt haben, geteilt durch die Anzahl der Impressions, also wie oft das Banner angezeigt wurde. Eine CTR von fünf Prozent bedeutet so zum Beispiel, dass 5 von 100 Nutzern, denen das Banner angezeigt wurde, darauf geklickt haben. Je höher diese Rate, desto erfolgreicher ist das Banner.
5. Entspricht das Banner den technischen Anforderungen?

Die technischen Anforderungen des jeweiligen Netzwerkpartners zu beachten ist essentiell für ein erfolgreiches Banner. Neben qualitativ guten Bildern und Grafiken, hat jedes Netzwerk seine ganz eigenen Anforderungen, die auf den entsprechenden Seiten der Betreiber eingesehen werden können.

Unter anderem ist es wichtig, die Bannerdaten im richtigen Dateiformat zu liefern. Beim Google Displaynetzwerk ist das beispielsweise eine komprimierte ZIP-Datei, die alle wichtigen Assets (Bilder, Texte und weitere grafische Elemente des Banners) und Dateien zum Code enthalten, um den Banner im Netz korrekt darzustellen. Desweiteren wird eine maximale Dateigröße von 150 KB gefordert und animierte Banner dürfen eine Dauer von 30 Sekunden nicht überschreiten. Statische Banner sind technisch gesehen etwas einfacher zu handhaben: Hier reichen die gängigen Bildformate, wie PNG oder JPG. Einfache Bewegungen können auch mittels GIF dargestellt werden.
 
Außerdem gibt es eine Reihe an unterstützten Formaten, die von ganz schmal, über quadratisch, bis ganz breit gehen und somit vielfältige Möglichkeiten bieten, einen Banner auf einer Seite zu platzieren (siehe 4.). Bevor der Banner dann also im Netz veröffentlicht wird, sollten alle technischen Anforderungen gecheckt und der Banner im Idealfall testweise im jeweiligen Netzwerk hochgeladen werden.

Mit einer durchdachten Kommunikationsstrategie, guter Gestaltung und dem notwendigen technischen Hintergrundwissen lässt sich Bannerwerbung gezielt und effektiv einsetzen. Dabei greifen prägnante Texte, bewegte Bilder und gezielte Positionierung ineinander.

Dein Wissensdurst ist noch nicht gestillt? Dann schreib uns eine E-Mail oder ruf uns an – wir beraten dich gerne!

 
Quellen:
 
Autorin: Laura Völker